Ursachen mit qualitativer Marktforschung ergründen
Gruppendiskussionen
Gruppendiskussionen sind ein Instrument der qualitativen Marktforschung, das eingesetzt wird, um explorativ eine noch nicht ausreichend klar umrissene Fragestellung zu ergründen. Ein Moderator steuert anhand eines genauen Gesprächsleitfadens. Oft werden Gruppendiskussionen nicht nur protokolliert, sondern aufgezeichnet, was eine genauere spätere Analyse ermöglicht. In Studios können sie live von außen verfolgt werden, über Headset ist der Moderator während der Diskussion von außen ansprechbar.
Explorative Einzelinterviews
Ausführliche nicht standardisierte Gespräche über positive und negative Erfahrungen mit dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern werden mit Kunden geführt, die extrem gute oder extrem schlechte NPS-Werte geäußert haben. Voraussetzung ist, dass sie dazu bereit sind. Im Ergebnis liefern solche Interviews tiefe Einblicke in die Kundenwelt und fördern Erkenntnisse zutage, die Unternehmen meist verborgen bleiben.
Fokusgruppen
Weniger straff geführt werden Fokusgruppen. Sie wollen den Blick auf die unbewussten Motive von (Kauf)entscheidungen ermöglichen. In Fokusgruppen hört man anderen zu und tauscht sich aus. So werden die Zielpersonen animiert, über ihre eigenen Entscheidungsmuster nachzudenken und diese zu artikulieren. Als Auftraggeber gewinnen Sie so wertvolle Einblicke in das Verhalten Ihrer Zielgruppen. Das kreative Potenzial einer Gruppe ist bestens dazu geeignet, Ursachen für Veränderungen im NPS-Wert aufzudecken.
Nutzen von bestehenden ERFA-Gruppen
In B-to-B Märkten fördert die Industrie die Bildung von ERFA-Gruppen, in denen sich ca. 10-15 Unternehmer regelmäßig treffen. Nach dem Grundsatz „Offen nach innen und diskret nach außen“ wird von den Besten gelernt. Die Industrie bekommt so einen besseren Einblick in die Situation und das Denken ihrer Kunden. Sofern solche Gruppen bestehen, können Sie in der LOYALTYplus Methodik zum Vertiefen von Erkenntnissen genutzt werden.
